Erst die Kamera im Gepäck, dann für den Handballverein tätig und schließlich bei Hochzeiten unterwegs. Was mit Urlaubsfotos begann, entwickelte sich nach und nach zur Selbständigkeit. Nun ist Dominik Böhm in ein Gemeinschaftsatelier ins D#16 gezogen.
Wie alles anfing
Ins Berufsleben startete Dominik mit einem dualen Studium der Elektrotechnik. Ein Bereich, der auf den ersten Blick weit von der Fotografie entfernt liegt. Heute ist er dort noch in Teilzeit angestellt. Mittlerweile begleitet er nicht nur Hochzeiten und seinen Handballverein, sondern auch Konzerte, Kongresse und Firmenveranstaltungen. Was ihn an der Eventfotografie reizt? „Ich finde es spannend, dass ich nicht immer weiß, was mich erwartet. Hier kann ich Szenen und Bilder zeigen, die man sonst nicht sieht.“
Lokaler Fokus
Sein Weg in die Fotografie war ein klassisches „Learning by Doing“, neben einem dualen Studium der Elektrotechnik und einem Vollzeitob, begann er, sich weiterzubilden. Seine Selbständigkeit startete er in der Pandemie. Letztes Jahr nahm er sich Zeit für ein Sabbattical, um sich der Fotografie zu widmen. Danach war klar: Die Stunden im Angestelltenverhältnis werden reduziert – mehr Zeit für die Kamera.
Seine Kunden findet er über Google, LinkedIn, Instagram – oder ganz klassisch über persönliche Empfehlungen „Gerade mit lokalem Fokus ist der direkte Austausch oft der beste Weg. Auch wenn Likes aus Australien schön sind, bleibt meine Arbeit vor allem in der Region verwurzelt.“
Ankunft im Dezernat
Wieso entschied er sich mit dem Fokus auf Eventfotografie trotzdem für ein festes Studio? „Auch Musiker, die ich bei Konzerten begleitet habe, fragen mich beispielsweise nach Bildmaterial abseits der Bühne.“ Auf das Studio im D#16 stieß er per Zufall: Über das flexible Atelierangebot kam der Kontakt zum Zentrumsmanagement zustande.
Hier erfuhr er, dass aktuell ein Platz in einem Gemeinschaftsstudio frei sei. „Ein eigenes Studio wäre zu viel, aber das geteilte Modell hier ist perfekt – auch die Abstimmung mit den anderen Nutzerinnen und Nutzern funktioniert super.“
Die Zukunft
Sein Ziel ist es, langfristig ganz von der Fotografie leben zu können. Einen Bereich, den er noch ausbauen möchte, ist die Videografie, die im Eventbereich zunehmend gefragt ist. Im D#16 nimmt er regelmäßig an Veranstaltungen und Netzwerktreffen teil. „Ich bin sehr offen für eine Zusammenarbeit – hier im Haus gibt es viele Möglichkeiten, sich gegenseitig zu inspirieren.“
Den Kontakt zu Dominik findet ihr im Branchenbuch.