In seiner Kundendatei finden sich die großen Namen der deutschen Medienlandschaft, und manchmal ist er wochenlang auf Auslandsreportage. In der MARLENE 42 findet Martin dann die Ruhe und kreative Umgebung, die er für seine Arbeit braucht.

Wie es anfing

Was für die Berufswahl im allgemeinen gilt, trifft auf künstlerische Tätigkeiten wohl in besonderer Weise zu: Sie werden oft nicht bewusst angesteuert, sondern erscheinen erst im Rückblick als folgerichtig. So war es auch bei Martin Pötter. „Ich war in der Schule gut in Physik und Mathe“, sagt er. „Mal ,was mit Medien‘ zu machen, stand zunächst nicht zur Debatte.“ Es war dann sein Hobby, das Klettern, das ihn in diese Richtung führte. Auf seinen Touren im In- und Ausland begann er, die rauen Felsen sowie die kraftvollen Fertigkeiten der anderen Kletterer fotografisch festzuhalten. Hinzu kamen dann Bilder von Landschaften, Städten und von Menschen in den Ländern, die er bereiste. „Irgendwann war klar: Ich will das von der Pike auf lernen und habe Fotojournalismus studiert“, erzählt der gebürtige Hannoveraner.

Das Vertrauen der Porträtierten gewinnen

Vor sieben Jahren hat Martin sich selbstständig gemacht, und heute stehen in seiner Kundendatei die großen Namen der Medienlandschaft. Mit seinen Bildern erzählt er Geschichten für Magazine und Zeitungen wie den Stern, DIE ZEIT, die Süddeutsche Zeitung oder die Wirtschaftswoche. Aber auch für internationale Medienhäuser und Agenturen geht er als Fotograf und Filmemacher auf Reportagereise ins Ausland, manchmal wochenlang. Zuletzt nach Nairobi und in den Himalaya. „Ich habe ein großes Interesse an Menschen und freue mich, wenn es mir gelingt, mit meinen Fotos und Filmen an den Kern der Persönlichkeit heranzukommen“, sagt er.

Dafür braucht er Empathie und Menschenkenntnis, muss sich selbst öffnen. Das gilt für Menschen, die an öffentliche Aufmerksamkeit gewöhnt sind, wie etwa die Schriftstellerin Ingrid Noll oder CEOs von großen Unternehmen, die er porträtiert hat. Aber fast noch mehr für  Menschen, denen das Rampenlicht fremd ist und deren Vertrauen er erst gewinnen muss. Ob aus Handwerk, Kunst oder Sport, aus Kirche, Forschung oder Industrie – was er von den Menschen erfährt, eröffnet ihm immer auch Einblick in deren ganz eigene Welt.

Ankunft in der MARLENE

Es ist die Mischung aus Handwerk und Technik auf der einen Seite sowie dem Psychologischen und Menschlichen auf der anderen, die Martin an seinem Beruf immer wieder begeistert. Einen ähnlichen Mix findet er auch in der MARLENE 42 wieder. „Ich liebe die Helligkeit, das Robuste und Schnörkellose meines Raums“, sagt er. Seitdem er im April eingezogen ist, genießt er zudem die Gemeinschaft mit den anderen Kreativen, aus der sich Synergieeffekte und neue Inspirationen ergeben. Sein Lebensgefühl sei derzeit Neugier, auf das, was kommt. Und Dankbarkeit. „Die Fotografie ist für mich Hobby, Leidenschaft und Beruf zugleich“, sagt Martin, der wenige Monate vor seinem Einzug Vater geworden ist. „Es ist schön, einen Beruf zu haben, der einem so viele spannende Begegnungen und Einblicke ermöglicht.“

Kontakt

Martin Pötter
www.martinpoetter.com
Instagram: @martinpoetter
Standort: MARLENE 42